„Elfenbeinturm“ Quirinus Neuss – Fotocollage

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„Elfenbeinturm“ Das Quirinus Münster in Neuss in einer Fantasy Fotocollage

Bei der Neugestaltung des „Freithof“ sollte man das Quirinus Münster nicht als Elfenbeinturm betrachten, sondern als bedeutendes historisches Bauwerk im städtischen Kontext.

Bei der Betrachtung der beiden Plätze Münsterplatz und Freithof müssen auch moderne zeitgemäße urbane Bespielungen möglich bleiben und neue entwickelt werden.

Büchel Arkad(i)en – Visionen einer Passage | Neuss Büchel Arkaden

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KUNST PASSAGE

Büchel Arkad(i)en
Et in Arcadia ego – „Auch ich (war) in Arkadien“

 

Wellness | Urbangardening | Kunstmeile | Oase…
Visualisierungen von Visionen und Utopienfür die Einkaufspassage Büchel Arkaden in Neuss.

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URBAN GARDENING

Arkadien“ Ein Ort der ein gleichsam paradiesisches Leben der Menschen beschwört,ein Synonym für ein irdisches Paradies.

 

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WELLNESS PASSAGE

„Auch ich war in Arkadien geboren,… doch Tränen gab der kurze Lenz mir nur.“
Friedrich Schiller (1787)

Koizucht – urbanfarming
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art passage
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fashion zone – catwalk

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LANDSCHAFTS KONZEPT JRÖNE MEERKE

Der jetzt zur „Diskussion“, zum Antrag gestellte 5 Punkteplan geht leider noch nicht weit genug.

Es werden zur Zeit nur Maßnahmen vorgeschlagen die schon in den vergangenen Jahren hätten stattfinde müssen.

Ich erwarte mehr als nur die notwendigen Rettungsversuche, es müssen konzeptionelle Maßnahmen in Form eines Masterplans für Jröne Meerke entwickelt werden.

Oder anders gesagt das Naherholungsgebiet „Jröne Meerke“ braucht einen „Landschaftsentwicklungsplan“

Arbeitstitel Naherholungsgebiet „Mensch & Natur im Einklang
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Hier einige Ideen für die Diskussion:

Klare Ausweisung von Flächen für unterschiedliche Nutzungsaktivitäten. Zonierung durch Landschaftsarchitektur. „Orte“ schaffen innerhalb des Naherholungsgebietes.

Freizeitzone
Landschaftsschutzzone
Spielzone
Sportzone

Erlebnissräume schaffen : Freizeitaktivitäten und Naturerfahrung im parallel Betrieb ermöglichen.

Sportzonen „Crossfit“
Naturzone Naturerfahrung für Kindergärten und Schulen
Spielzonen für Kinder
Chilloutzonen für Jugendliche

Den See erlebbar machen

Weniger „Verbote“ mehr „Angebote“.

Zeitgemäße identitätsbildende Aktivitäten jenseits von romatisierende Momenten „Früher war das so schön hier…“

Stadt Neuss entfernt Bäume auf dem Freithof. | Was ist da los?!

Der Freithof direkt neben Quirinus Münster
ist ein echter städtischer Platz.

Leider wurde in der Vergangenheit nur eine Hälfte der Fläche des Freithofes als städtischer Platz genutzt, die andere Fläche wurde nur als Wendemöglichkeit und Parkplatz abgewertet. Dann die Hoffnung auf eine neue urbane Nutzung im Herzen von Neuss, ein Gastronom will 2014 an dieser Stelle einen Biergarten installieren – so konnte man es in der NGZ lesen. Aber plötzlich wurden im Planungsprozeß jede Menge Bedenken angemeldet, man befürchte Lärmbelästigung, so etwas wäre an diesen Ort nicht passend. Die Eröffnung wurde immer wieder bis heute verschoben. Dann kam Pfingsten 2014 die Katastrophe, der Orkan „ELA“ fegte über Neuss, 40% des Baumbestandes in der Stadt wurdne umgehauen. Auch am Freithof wurden die sechs grossen Platanen beschädigt, aber nicht entwurzelt. Wochenlang liegen bis heute noch im  gesamten Stadtgebiet umgestürzte Bäume und die Stadt Neuss, das Grünflächenamt, hat nicht Dringlicheres zu tun, als die sechs Bäume auf dem Freithof in einer „Nacht und Nebelaktion“ verschwinden zulassen. Was soll das?! Was will die Stadt damit bezwecken? Freien Blick auf das Quirinus Münster, den Gastronom mit dem Biergarten vergraulen?! Die Fläche verkaufen oder sogar bebauen?! In einem Gespräch mit dem Betreiber des Biergartens wurde klar: Nach dem Sturm ist er nicht mehr erwünscht mit seinem Konzept einen Biergarten zu betreiben. Obwohl er alle nötigen Genehmigungen vorliegen hat wird er tägliche durch neue Auflagen von der Verwaltung an der Eröffnung gehindert.

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Schon 2011 wurde in der NGZ über den Freithof hitzig diskutiert. Damals wollten die Vertreter von Verwaltung und Stadtmarketing die Platanen weg haben. Sie seien zu groß und würden nur Arbeit und Kosten verursachen.
Auch war die Rede davon die Bäume wären von eine Krankheit befallen und müssen beschnitten werden.
Man wird jetzt, 3 Jahre später den Eindruck nicht los als hätte man jetzt kurz nach dem Orkan „Ela“ den perfekten Grund gefunden endlich sich der „ungeliebten“ Platanen zuendledigen. Man musste schließlich handeln, Stichwort Gefahr in Verzug – „Verkehrssicherungspflicht“.

Vision für Neuss | urban gardening auf der Batteriestr

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Über der Batteriestrasse wird eine zweite Ebene gebaut. Dort würde dann eine neue städtische Zone entstehen. Auf dieser neuen Bewegungs- und Aufenthaltsfläche kann man dann Aktivitäten wie z.B. UrbanGardening Parzellen oder Sportinseln für die Freizeitgestaltung einrichten. Oder es können einfach nur Orte zum Verweilen und Spazieren entstehen.

Die zur Zeit unbefriedigende städtebauliche Situation, eine starke Trennung von Stadt und Hafenpromenade, könnte man umstrukturieren und durch die neu entstandene Eben diese Bereiche besser störungsfrei verbinden. Durch das jetzt schon vorliegende unterschiedliche Höhenniveau von Stadt und Hafen sind die Rahmenbedingungen sehr gut, um diese Zone mit einer Doppelnutzung auszustatten.

Die Vision „die Stadt an das Wasser – an den Hafen“ könnte in diesem Entwurf stattfinden.

Die dann neu entstandene Querverbindung wäre ein guter Impuls, um die zur Zeit nur schwach zu erkennende Belebung der Hafenpromenade zwischen Haus am Pegel und UCI Kino zu forcieren.

Ein „Kopfgebäude“ allein bringt noch keine Urbanität in den Hafen. Aber vielleicht ist die gar nicht gewünscht?!

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Vom Gärtnern in der Stadt | Urban Gardening

Heute mal ein Buchtipp:
Wer sich für Urban Gardening interessiert findet in dem Buch: „Vom Gärtnern in der Stadt“ von Martin Rasper eine tolle Abhandlung rund um das Thema urbaner Gartenbau in der Stadt.

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Aufmerksam wurde ich auf dieses tolle Buch bei meinem letzten Besuch in der Stadtbibliothek in Neuss. Das Buch lag in dem Regal Neuvorstellungen, ich musste es sofort mitnehmen da ich schon seit längerem an diesem Thema interessiert bin.

Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt

Sie gärtnern in grob gezimmerten Hochbeeten oder in Plastikkisten, produzieren Gemüse und Obst auf Brachflächen in der City ebenso wie am Stadtrand und bepflanzen auch mal Baumscheiben oder Verkehrsinseln: die neuen urbanen Gärtner sorgen für Farbe in Deutschlands Städten.

Was sie treibt, ist das archaische Vergnügen, zu pflanzen und zu säen und einen Teil ihrer Nahrung selbst zu erzeugen – aber auch der erklärte politische Wille, die Lebensmittelproduktion und die Landwirtschaft nicht einer zunehmend gewissenlosen Industrie zu überlassen.

Dieses Buch ist ein kundiger und aktueller Führer durch die urbane Gartenszene und ihre vielfältigen Initiativen. Aber es erzählt auch von der tiefen Verwurzelung des Gartens in unserer Kultur, von der bedrohten Vielfalt der Obst- und Gemüsesorten, vom Garten als Ökosystem und seinem wichtigsten Bestandteil, einem lebendigen Boden.
Viele Praxistipps und Adressen für die, die sofort loslegen wollen, machen es zu einem unentbehrlichen Ratgeber für alle Stadtgärtner.
Quelle:http://www.oekom.de

Buchtipp

Urbaner Gartenbau, auch Urban Gardening, ist die meist kleinräumige, gärtnerische Nutzung städtischer Flächen innerhalb von Siedlungsgebieten oder in deren direktem Umfeld.

Quelle:Wikipedia

Impressionen vom Architekturforum | holzhochdrei

„Hoppla, so etwas geht ja auch in Holz!?“

Diesen provokanter Satz könnte man als Motto des Architekturforums in Köln nennen

„…In Sachen Holzbau wird hochgestapelt und überraschend vielseitig gestaltet…“

So die einleitenden Worte der sehr schön gestalteten Broschüre der BauNetz-Redaktion zum Architekturforum holzhochdrei auf der Messe Dach+Holz International in Köln
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Programm

Einführung
Arnim Seidel Fachagentur Holz/
Hrsg. Urbaner Holzbau, Düsseldorf

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Vortrag 1
Eike Roswag und Jan Schreiber
Ziegert Roswag Seiler Architekten Ingenieure, Berlin
Betriebsgebäude Artis in Berlin

Vortrag 2
Maximilian Rimmel
Deubzer König + Rimmel, München
Interims-Audimax TUM Campus in Garching
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Vortrag 3
Jürgen Bartenschlag
sauerbruch hutton, Berlin
Immanuelkirche und Gemeindezentrum, Köln

Pause mit Mittagsimbiss

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Vortrag 4
Herr Pfund
Blumer-Lehmann AG, Gossau (Schweiz)
Tamedia AG Zürich (Shigeru Ban)
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Vortrag 5
Fabrizio Rossi Prodi
Rossi Prodi Associati S.r.l., Florenz
Via Cenni, Mailand
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Vortrag 6
Julian Weyer
C.F. Møller Architects, Aarhus
HSB 2023 – Västerbroplan

woodenskyskraper

Das Architekturforum holzhochdrei war eine sehr gelungene Veranstaltung.
Die vielschichtigen Projekte in den Vorträgen waren gut ausgesucht und für mich sehr motivierend das Thema Holzbau in der Architektur mehr zu vertiefen.