FREITHOF REWORK – Ein neuer Platz für Neuss

Ein Platz ist im städtebaulichen Kontext eine von Gebäuden umbaute freie Fläche in Städten. Plätze sind Brennpunkte des öffentlichen Lebens in der Stadt. Sie sind daher das zentrale Thema und Raumelement des Städtebaus.

Freithof Neuss
Freithof Neuss | Rework | Visualisierung #01

Der neue FREITHOF  „REWORK“ als neugestalteter städtischer Platz.

Folgende Entwurfsideen sollen die Aufenthaltsqualität erzeugen und stärken:

  • Autofrei im gesamten Bereich (keine Strassen/Parkplätze) das Prinzip Shared Space sollte für die Verkehrsbeziehungen von Fussgänger, Radfahrer und Auto.
  • Eine neue Doppelbaumreihen parallel zum Quirinus Münster als raumbildenes Grünelement.
  • Raster Module mit unterschiedlichen Höhen Niveaus zum Verweilen / Spielen / Eventmodule
  • Baulücke zur Seite Markplatz sollte mit Solitärbauwerk geschlossen werden, um eine neue Raumkante zur Platzeinfassung zuerzeugen.
Freithof Neuss
Freithof Neuss | Rework | Visualisierung #02

 

Freithof Neuss | Rework | Visualisierung #01
Freithof Neuss | Rework | Visualisierung #03

BAUSÜNDEN zum Abreißen – Architektur Abrisskalender 2015

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Der Abrisskalender

Zu Ostern 2015 habe ich einen Architektur Foto Kalender geschenkt bekommen.
Genauer den Abrisskalender – Alles wird schön! 2015 von Turit Fröbe.
So weit nichts ungewöhnliches, wenn nicht ein echter lokaler Bezug zu Neuss in ihm zu finden wäre, und das auch noch am Ostersonntag.

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Hier mal ein historisches Foto und eine Zeichnungen von 1963 im noch nicht ganz fertigen Zustand. Der Bau ist das Ergebniss eines Wettbewerbs. Der Entwurf von Architekt Maier wurde damalas wegen seiner klaren Haltung, der Trennung von Alt und Neu ausgewählt.

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Grundriss St. Quirinus-Münster Anbau 1963 / Architekt BDA Dipl.-Ing.T. Maier, Neuss
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St. Quirinus-Münster Anbau 1963 / Architekt BDA Dipl.-Ing.T. Maier, Neuss

Kling schon komisch früher durch eine klare sachliche, nüchterne moderne Formensprache zum Wettbewerbssieger gewählt und heute in einer Sammlung von bundesweiten Bausünden gelandet.

Bausünden sind hässlich und überflüssig? Visuelle Umweltverschmutzung? Ein Fall für die Abrissbirne?

Weit gefehlt! Eine gute Bausünde kann sogar eine Bereicherung für ihre Stadt sein. Wer will schon einen städtischen Einheitsbrei? Bausünden zeugen von Ambition und Fantasie und offenbaren häufig sogar einen ureigenen Charme und eine gewisse Schönheit … Kurz gesagt: Bausünden sind viel zu schön zum Abreißen! Hier können Sie es aber trotzdem tun: Schließlich gibt es jeden Tag eine neue!

Quelle: Quadriga Verlag

Kalender
736 Seiten
ISBN: 978-3-86995-065-5
Ersterscheinung: 15.08.2014

Mehr zu diesem Thema auch hier:

So schrecklich schön sind Deutschlands Bausünden

Die Fotografin Turit Fröbe hat einen Bildband über Deutschlands
schaurigste Bausünden herausgegeben. Darin zeigt sie unverwechselbare
private und öffentliche Alltagsarchitektur.

Quelle: Die Welt

„Elfenbeinturm“ Quirinus Neuss – Fotocollage

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„Elfenbeinturm“ Das Quirinus Münster in Neuss in einer Fantasy Fotocollage

Bei der Neugestaltung des „Freithof“ sollte man das Quirinus Münster nicht als Elfenbeinturm betrachten, sondern als bedeutendes historisches Bauwerk im städtischen Kontext.

Bei der Betrachtung der beiden Plätze Münsterplatz und Freithof müssen auch moderne zeitgemäße urbane Bespielungen möglich bleiben und neue entwickelt werden.